Monat: Oktober 2019

Die Motoren summen gleichmässig, das Flugzeug liegt so schwer und ruhig in der Luft wie sich die Queen Mary 2 durch den Atlantik gepflügt hat und trotzdem können wir kaum schlafen. Das liegt zum Einen sicher daran, dass wir zwar recht ordentlich sitzen, aber natürlich nicht ansatzweise liegen können (dazu müssten wir mit zwei Passagieren […]

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Es ist zum Heulen, oder sagen wir: zum Weinen und der Himmel macht es uns vor. Heute werden wir wohl nicht mehr so viele Schritte machen: Da wir das Fenster im Hotelzimmer nicht öffnen können, entgeht uns der Duft der Grossstadt, wenn er sich mit frisch gefallenem Regen mischt und als Dampf wieder aufsteigt. Das […]

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Da wir ja nicht nach Manhatten, sondern nach New York gereist sind, sollten wir mindestens einmal auch einen flüchtigen Eindruck eines anderen Stadtteils bekommen und wir entscheiden uns für Brooklyn. Von meinen früheren Reisen her habe ich dieses Gebiet verschwommen als fast schon ländlich in Erinnerung, mit vielen roten Backsteinhäusern, kaum hohen Gebäuden und mit […]

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Unschuldig und harmlos wie immer spazieren wir die 6th Avenue uptown, als wir plötzlich beide von hinten brutal angefasst werden: ein Junkie packt unsere beiden Rucksäckchen und bedroht uns gleichzeitig mit einer Faustfeuerwaffe. Natürlich erstarren wir vor Schreck, doch noch bevor wir die Armbrust zur Verteidigung in Stellung bringen können sehen wir, wer uns so […]

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Das Frühstück, da nicht mehr durch übertriebene Erwartungen getrübt, schmeckt vorzüglich und wir machen uns schon recht früh auf den Weg in den Grossstadtdschungel, diesmal (ich) im weissen Hemd (auf der QM2 dreimal getragen), da die T-Shirts langsam ausgehen und wir uns nicht die Mühe machen wollen, eine Laundrette zu suchen und überhaupt ist heute […]

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Ich wecke Verena, die noch tief und fest schläft, weil ich das von Priska und Franz so gepriesene Frühstück nicht verpassen möchte – und stelle fest, dass es erst ca. halb vier Uhr morgens ist … no comment. Dennoch sind wir rechtzeitig unten im Frühstücksraum und erleben gleich einen weiteren Schock. Der Raum hat etwa […]

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Wir Wahnsinnigen stellen den Wecker auf 3:30 Uhr, um die Ankunft in New York und die Durchfahrt unter der Verrazzano-Brücke, die Staten Island mit Brooklyn verbindet, nicht zu verpassen. Ja, tatsächlich, es ist fast unglaublich, nach so langer Zeit auf dem Atlantik sehen wir doch wirklich wieder Land, Häuser, Lichter und Autos, die sich bewegen. […]

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Nach einer äusserst erquicklichen Nacht stopfen wir uns unsere leeren Bäuche wieder im Britannia voll. Diesmal sitzt ein älteres deutsches Ehepaar, das offenbar schon zahlreiche Kreuz- und Querfahrten über alle Weltmeere mitgemacht hat, an unserem Tisch. Sie sind der Meinung, dass das doch eine ganz gute Alternative sei zum entbehrungsreichen Leben in einem Altersheim und […]

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Vor ein paar Tagen haben wir unsere Wäsche waschen lassen. Dazu muss man diese nur in einen dafür vorgesehenen Baumwollbeutel stopfen, auf das Bett legen und etwa einen Tag warten, bis alles wieder zurückkommt. Doch inzwischen hat Verena sogar eine Laundrette entdeckt, wo der bedürftige Reisende seine Wäsche selber machen kann. Da gehen wir jetzt […]

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Die kostbaren Minuten des Internet-Zuganges schmelzen schneller dahin als unsere bedauernswerten Gletscher, doch in meinem Fall gibt es wenigstens Abhilfe in Form eines weiteren Internet-Packages für 45 $. Das tut nicht einmal wirklich weh, da der Griff zu meiner Wunderkarte, die Tür und Tor zum Paradies öffnet, schon längst zur Alltagsroutine geworden ist. Leider ist […]

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Wie schon früher beschrieben, ist das Frühstück im Britannia immer ein stilvoller Einstieg in den Tag. Am Haupteingang zum grossen Saal stehen jeweils meistens drei bis vier schmuck gekleidete Dispatchers bereit, die uns auf Geheiss und nach Zuteilung einer Tischnummer durch den Oberdispatcher flink und zielsicher zu einem für uns geeigneten Tisch führen. Die Auswahl […]

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